Minimax Feuerlöscher – Der Komplettanbieter

Minimax GmbH & Co. KG  zählt zu den größten Brandschutzunternehmen auf der ganzen Welt. Der Hauptsitz befindet sich in Bad Oldesloe, Deutschland. Das Unternehmen wurde 1902 von Wilhelm Graaff gegründet, welcher den ersten massenfähigen Feuerlöscher erfand. Diese sogenannte Spitztüte ließ die Marke Minimax entstehen.

Des Weiteren betreibt das Unternehmen am Hauptsitz in Bad Oldesloe ein Brandforschungszentrum. Dieses Forschungszentrum gilt dazu als das größte seiner Art in Europa. Heute beschäftigt sich das Unternehmen mit stationären Brandschutz in den Bereichen Anlagenbau, Modernisierung und Service. Für den mobilen Brandschutz ist die Gesellschaft Minimax Mobile Services zuständig. Minimax beschäftigt sich mit Forschung, Entwicklung, Anlagenplanung, Fertigung und Montage zur betriebsfertigen Anlage sowie Service. 

Die heutige Minimax Viking Gruppe erzielt nach eigenen Angaben, einen Jahresumsatz von rund 1,6 Milliarden Euro. Überdies verfügt das Unternehmen über 8.200 MitarbeiterInnen weltweit. 

Unternehmensgeschichte

1902: Wilhem Graaff lässt seine Spitztüte patentieren. Dies führt zu Entstehung der Marke Minimax.

1905: Die Fertigung kommt nach Neuruppin bei Berlin. Die Verwaltung bleibt in Berlin bestehen.

1906: Minimax ist der weltweit führende Anbieter von mobilen Feuerlöschern. Außerdem führt das Unternehmen Auslandsgesellschaften in Europa und den USA.

1926: Die ersten Minimax Schaumgeneratoren sind bereit zum Verkauf.

1929: Gründung der Selbst­tä­ti­ge Feu­er­lösch­an­la­gen Ge­sell­schaft (SFH) in Hamburg. Die SFH erlangt Bekanntheit durch ihre Sprinkler- und CO2-Löschanlagen sowie durch die Entwicklung von eigenen Systemkomponenten, wie Alarmventile und Sprinkler.

1945: Wiederaufbau von Minimax in Westdeutschland. Während des Krieges wurde nämlich das Verwaltungsgebäude in Berlin und das Werk in Neuruppin zerstört.

1953: Entstehung der modernsten Fabrik Deutschlands für Feuerlöscher, Feuerlöschgeräte und Löschanlagen auf Feuerwehrfahrzeugen in Bad Urach bei Stuttgart. Auch heute noch ist es der Haupsitz von Minimax Mobile Services.

1966: Das Werk der SFH wird nach Bad Oldesloe verlegt. Der Standort wird von Jahr zu Jahr immer mehr ausgebaut und ist heute der Hauptsitz der Minimax Viking Gruppe.

1968: Die SFH errichtet das Forschungszentrum Brandschutz. Es verfügt über ein eigenes ,,Brandhaus“ in Bad Oldesloe.

1969: Pefipresa, eine Firma zur Errichtung von Brandschutzanlagen, wird Teil der Unternehmensgruppe. Überdies wird Minimax und SFH zu einem Unternehmen.

1970: Internationales Anlagengeschäft wird zu einem neuen Geschäftszweig der SFH. Dieses wird in den darauffolgenden Jahren um viele lokale Gesellschaften ergänzt. Der Fokus liegt auf Lösungen für industrielle Brandrisiken und spezielle Brandschutzanforderungen.

1973: Brandmelder- und Löschsteuerzentralen kommen auf dem Markt. Bald darauf erscheinen die ersten Flammen- und Wärmemelder für industrielle Anwendungen. 

1982: Ein Schwesterunternehmen zur spanischen Pefipresa wird in Portugal gegründet.

1991: Die Marke SFH wurde in den vergangenen Jahr immer mehr durch Minimax ersetzt. Nun wurde aus SFH vollständig Minimax. Minimax steht nun für mobilen und stationären Brandschutz. Weiters bringt Minimax Argon-Löschanlagen auf den Markt. Später werden die Löschmittel Intergas-Mischungen und Stickstoff dem System hinzugefügt.

1993: Entwicklung der ersten eigenen Wassernebel-Löschanlagen. Zu Beginn konzentriert man sich auf die Niederdrucktechnik für Landanwendungen. Danach wird der Fokus auch auf Hochdrucktechnik und Anwendungen auf Schiffen gelegt.

1995: Als Teil des internationalen Anlagengeschäfts erfolgt eine Niederlassung in Singapur

1997: Gründung einer Tochtergesellschaft in Polen – Minimax Polska.

2000: Re­pre­sen­ta­ti­ve Of­fice in Pe­king wird Bestandteil des internationalen Anlagengeschäfts. Jenes wird später zu einer lokalen Gesellschaft. Somit ist Minimax auch in China vertreten.

2001: Preussag legt sein Hauptaugenmerk auf das Kerngeschäft Touristik. Außerdem gibt es einen neuen Gesellschafter von Minimax: Bar­clays Pri­va­te Equi­ty Deutsch­land. Danach kommen noch In­vest­corp und IK In­vest­ment Part­ners hinzu.

2004: Das Servicegeschäft von Minimax wird zunehmend ausgebaut. Wartungen und Reparaturen von Feuerlöschanlangen werden in das Angebot aufgenommen. Darüber hinaus kommt es zur Gründung einer Tochtergesellschaft in Russland. Anfangs liegt der Fokus auf dem Errichtergeschäft. Danach rückt allerdings der Verkauf von Systemkomponenten für Gas-Löschanlagen in den Mittelpunkt. Heute wird dies unter der Marke Minimax Fire Products geführt. 

2005: Die Aktivitäten des mobilen Brandschutzes werden in einer eigenen Gesellschaft zusammengefasst – es entsteht Minimax Mobile Services. Des Weiteren unterwickelt das Unternehmen die ersten eigenen Halocarbon-Löschanlagen. Obendrein wird eine weitere Tochtergesellschaft in Frankreich gegründet.

2007: Minimax erwirbt die CFP Gruppe. Diese besteht aus Cosco, Firet­rol und Con­so­li­da­ted Fire Pro­tec­tion. Dadurch wird das Anlagen- und Servicegeschäft in den USA ausgebaut.

2008: Eine Tochtergesellschaft in den USA wird ins Leben gerufen. Diese ist für den Vertrieb von Lösungen für industrielle Brandrisiken und Systemkomponenten für Gas-Löschanlagen zuständig. Der Produktverkauf mit Systemkomponenten erfolgt später durch die Viking Organisation, unter der Marke Minimax Fire Products.

2009: Eröffnung des neuen Forschungszentrum für Brandschutz in Bad Oldesloe. Weiters vereint sich Minimax mit Viking, einem Herstelle von Systemkomponenten für Sprinkler- und Sprühflutanlagen. Die Minimax Viking Gruppe spezialisiert sich auf Modernisierung und Service sowie Anlagenbau. Viking verkauft Systemkomponenten an Errichter.

2016: Das internationale Anlagengeschäft wird als Minimax Fire So­lu­ti­ons Group vereint.

Dienstleistungen von Minimax

Der Komplettanbieter verfügt über ein großes Angebot an Dienstleistungen. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Brandmeldetechnik und Löschanlagensteuerung
  • Wasser-Löschanlagen
  • Minifog Wassernebel-Löschanlagen
  • Technologien von Minimax Mobile Services
  • Schaum-Löschanlagen
  • Inveron Gefahrenmanagementsystem
  • Gas-Löschanlagen
  • Kleinlöschsysteme
  • Funkenlöschanlagen
  • Brandvermeidungsanlagen
  • Wartung und Instandsetzung
  • Sicherheit optimieren
  • Störmeldemanagement
  • Aus- und Weiterbildungsprogramme
  • MonitoringPlus für mehr Transparenz

Mobiler Brandschutz mit Minimax Mobile Services

Die Gesellschaft zeichnet sich vor allem durch sein großes Spektrum an Dienstleistungen und Produkten aus. Außerdem gilt das Unternehmen als der Feuerlöscherproduzent mit der höchsten Fertigungstiefe.

Welche Feuerlöscher verkauft Minimax Mobile Services?

Minimax bietet für alle Brandklassen geeignete sowie umweltfreundliche Löschmittel an. So gibt es beispielsweise Fettbrandlöscher mit 3 oder 6 Litern Löschmittel. Aber auch die unterschiedlichsten Schaum-, Pulver, Metall,- Wasser-, oder Kohlendioxid-Feuerlöscher sind bei der Firma erwerbbar. Überdies sind auch Pulver-Kompakt-Feuerlöscher für PKW’s, Garagen usw. erhältlich. Ein kleines Highlight der Firma sind ihre individuell angefertigten Design-Löscher. Denn hier können Sie einen 6 Liter Schaumfeuerlöscher ganz nach ihrem Belieben gestalten. Ob vergoldet, verchromt oder mit ihrem Logo, das Unternehmen setzt Ihrer Kreativität keine Grenzen.

Neben Feuerlöschern werden auch weitere Produkte angeboten. Diese sind wie folgt:

  • Fahrbare Feuerlöschgeräte
  • Löschwassertechnik
  • Rauchabzugsanlagen
  • Brandschutztüren und -tore
  • Sicherheitsgrafiken
  • Löschanlagen
  • Ausrüstung und Zubehör
  • Brandschutzwannen

Des Weiteren beinhalten die Dienstleistungen des Unternehmens Beratungen, Schulungen, Erstausrüstungen, Sanierungen, Instandhaltungen sowie Schulungen.

 

Teste dein Wissen!

Für welche Brandklassen ist der Pulverlöscher geeignet?

 
 
 
 
 

Was sind die Vorteile eines Pulverlöschers?

 
 
 

In welchen der folgenden Bereichen kommt ein Schaumlöscher zum Einsatz?

 
 
 
 

Ist die Windrichtung beim Löschen eines Feuers von Bedeutung?

 
 

Was ist der Unterschied zwischen einem Auflade- und Dauerdrucklöscher?

 
 

Welche der folgenden Aussagen entspricht der Wahrheit?

 
 
 
 

Question 1 of 6

Feuerlöscher retten Leben

Ein Löschgerät kostet nicht viel rettet im Brandfall jedoch Ihr Leben, welches unbezahlbar ist.

Bedeutung der DIN EN 3

Die DIN EN 3 bezeichnet eine europäische Norm zur Zulassung eines Feuerlöschers. Tragbare Feuerlöscher werden in Deutschland schon seit 1992 nach der DIN EN 3 zugelassen. In Österreich nach der ÖNORM EN 3.

Was ist ein ABC-Feuerlöscher?

Als ABC-Löscher werden Löschgeräte, welche für die Brandklassen A, B und C geeignet sind umgangssprachlich genannt. Ein Beispiel hierfür ist zum Beispiel der ABC-Pulver.